Handball-Verbandsliga: Trotz schwieriger Personalsituation soll gegen den TuS Schutterwald II am Samstagabend der erste Saisonsieg her.
Trotz der unglücklichen Auftaktniederlage in Rintheim herrscht beim Handball-Verbandsligisten TV Oberkirch große Vorfreude auf das erste Saison-Heimspiel am Samstag (20 Uhr) in der Oberdorfhalle gegen den TuS Schutterwald II. Getrübt wird die Stimmung jedoch von der personellen Situation, denn Trainer Daniel Kempf muss schwerwiegende Ausfälle verkraften.
Schon letzte Woche musste der Coach auf Tomislav Barberic (gesperrt), Fabian Huschle (verletzt) und Marco Huschle (privat verhindert). Letzterer kehrt nun wieder zurück, dafür kann Dominik Gross aus beruflichen Gründen ebenso nicht mitwirken wie der in Rintheim elffache Torschütze Pascal Lauble, der sich einen Infekt eingehandelt hat. Zudem steht der Einsatz des angeschlagenen Jan Ücker auf der Kippe. „Da fehlen mir im Prinzip zwei Drittel der Stammformation und der komplette Innenblock. Das ist natürlich ein Problem“, gesteht Kempf.
Allerdings sieht er keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir hatten trotzdem eine hervorragende Trainingswoche, die Stimmung ist sehr gut. Wir werden Lösungen finden“, erklärt er, mit der kleinen Einschränkung: „Es muss sich dann nur zeigen, ob diese Lösungen auch über 60 Minuten greifen. Es werden Spieler in Situationen kommen, die sie so vielleicht nicht gewohnt sind.“
Mehr Verantwortung als zu diesem Zeitpunkt schon vorgesehen müssen wohl auch schon die Neuzugänge Mikael Kauffmann und Jannik Riccius übernehmen. „Mikael ist erst seit drei Wochen im Training. Da fehlt noch die Bindung. Und Jannik muss sich erst an das Verbandsliga-Niveau gewöhnen. Beide sind aber topmotiviert und werden ihre Sache gut machen“, ist Kempf sicher.
Wie immer freut er sich auf das Duell mit seinem Heimatverein, auch wenn es nur die Schutterwälder Reserve ist. „Die haben tolle Handballer die jederzeit für entscheidende Aktionen sorgen können“, weiß er. Zum Auftakt war beim TuS jedoch noch Sand im Getriebe. Für ein 26:25 gegen den ASV Ottenhöfen reichte es dennoch. Kempf richtet den Fokus sowieso lieber aufs eigene Team: Wir können in diesem Spiel als Mannschaft reifen.“
Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Marcus Hug
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