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TV Oberkirch kann sich neue Ziele setzen

Handball-Verbandsliga: Die Renchtäler gehen selbstbewusst ins Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenvierten TSV Rintheim.

Für die Verbandsliga-Handballer des TV Oberkirch steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstag um 20 Uhr gastiert der Tabellenvierte TSV Rintheim in der Oberdorfhalle.

Mit dem deutlichen 29:22-Auswärtssieg in Ringsheim bei der SG ERA haben die Renchtäler dafür gesorgt, „dass wir wohl einen relativ angenehmen März und April haben können“, wie es Co-Trainer Thomas Armbruster ausdürckt. Denn der Vorsprung auf den Drittletzten aus der südlichen Ortenau, gegen den man nun auch den direkten Vergleich gewonnen hat, beträgt nun sieben Zähler. Bei zu erwartenden drei Absteigern dürfte dieses Thema für Oberkirch (20:20 Punkte) nun erledigt sein.

„Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte eine starke Abwehr gestellt und vorne die Dinger reingemacht. Das war eine richtig gute Leistung“, lobte Armbruster, der die Auswirkungen auch unter der Woche im Training spürte: „Es macht einfach mehr Spaß, wenn man gewonnen hat.“

Zeit also, einen Haken unter den Abstiegskampf zu setzen und sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Zwar spielt der kommende Gegner aus Nordbaden mit 24:14 Zählern eine glänzende Saison, hat aber zwei der letzten drei Partien deutlich verloren. „Wir müssen nicht, haben keinen Druck“, sagt Armbruster, „aber das ist ein Gegner, gegen den wir daheim gewinnen wollen.“ Dann hätten die Renchtäler nur noch zwei Pluspunkte Rückstand auf Rintheim und könnten im Saisonendspurt die Top fünf der Tabelle ins Visier nehmen. Armbruster, der Chefcoach Daniel Kempf (Knieoperation) auf der Bank ersetzen wird, erwartet aber eine knifflige Aufgabe. „Rintheim ist an guten Tagen für jeden Gegner gefährlich, vor allem über ihre starke linke Seite“, hat er beobachtet.

Routinier Timo Roll ist nach seinem krankheitsbedingten Ausfall wieder fit und kehrt in den Kader zurück, der sich ansonsten zum Spiel in Ringsheim wohl nicht ändern wird.

Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Marcus Hug

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