Handball-Verbandsliga: Am Sonntag tritt das Kempf-Team in Ringsheim gegen die SG ERA an. Tomislav Barberic nach Sperre wieder spielberechtigt.
Trotz weitgehend guter Leistungen steht der TV Oberkirch nach vier Spieltagen in der Handball-Verbandsliga mit 2:6 Punkten da. Am Sonntag (16.30 Uhr) sollen unbedingt die nächsten Zähler auf der Habenseite verbucht werden, wenn die Rechtäler bei der SG ERA antreten. Die Partie findet in der Kahlenberghalle von Ringsheim statt.
Zuletzt bot der TVO dem Spitzenreiter TSV Alemannia Freiburg-Zähringen über weite Strecken Paroli, nur um am Ende doch noch deutlich mit 32:41 zu verlieren. „Wir hatten viele gute Phasen in diesem Spiel. Aber wenn man ein paar Minuten nicht auf der Höhe ist, nutzt so ein starker Gegner das gnadenlos aus“, blickt Trainer Daniel Kempf zurück. Trotzdem sieht er seine Mannschaft nach dem großen Umbruch im Sommer auf dem richtigen Weg: „Wir wissen was wir können und auch, was wir noch nicht so gut machen. Daran werden wir weiter arbeiten“, erklärt Kempf.
Auch der nächste Gegner, die Spielgemeinschaft aus Ettenheim, Ringsheim und Altdorf, steht bei zwei Zählern. Zuletzt setzte es aber zwei herbe Niederlagen mit 19:36 gegen Altenheim und 21:30. Trotzdem sieht der TCO-Coach sein Team nicht in der Favoritenrolle. „Das ist ein Duell auf Augenhöhe. Zumal wir auswärts spielen. Die haben uns sicher auch auf der Liste als einen Gegner, den sie schlagen wollen“, ist Kempf sicher.
In den Trainingseinheiten unter der Woche war der eine oder andere Spieler gesundheitlich angeschlagen, aber grundsätzlich steht dem Trainer zum ersten Mal in dieser Saison der komplette Kader zur Verfügung. Denn Tomislav Barberic hat seine saisonübergreifende Sperre von vier Spielen abgesessen und kann wieder für wichtige Stabilität und Flexibilität im Rückraum sorgen. „Wir werden versuchen, unser Ding durchzuziehen und uns nicht so sehr nach dem Gegner zu richten. Wenn wir das über 60 Minuten hinkriegen, stehen die Chancen nicht schlecht“, denkt Kempf.
Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Marcus Hug
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