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Kann der TV Oberkirch noch ins Meisterrennen eingreifen?

Mit einem Heimsieg gegen den TuS Schutterwald II (Samstag, 20 Uhr, Oberdorfhalle) kann der TV Oberkirch den zweiten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga auch rechnerisch für sich verbuchen.

Zudem wollen die Renchtäler den Druck auf Spitzenreiter SG Ohlsbach/Elgersweier erhöhen, dessen Vorsprung durch die Niederlage in Ottenhöfen auf drei Punkte geschmolzen ist.

,,Wir haben gar nichts mehr zu verlieren und hoffen natürlich, dass wir bis zum letzten Spieltag dran bleiben können”, sagt TVO-Trainer Daniel Kempf mit Blick auf das Rennen um die Meisterschaft, die für seine Mannschaft längst außer Reichweite schien. Auch vier Spieltage vor Schluss hat die SG Ohlsbach/Elgersweier alle Trümpfe in der Hand, aber auch noch knifflige Aufgaben gegen Ortenau Süd, in Ottenheim oder in Schutterwald vor sich.

,,Natürlich schaut man auf die anderen Ergebnisse, aber das macht nur Sinn, wenn man vorher die eigenen Hausaufgaben erledigt”, weiß Kempf und richtet deshalb den vollen Fokus auf das Duell mit der Oberliga-Reserve aus seinem Wohnort. ,,Schutterwald hat eine junge Mannschaft, die richtig gefährlich ist, wenn sie ins Rollen kommt”, erläutert der TVO-Coach, der gute Erinnerungen an das Hinspiel hat, als die ,,Oberkircher ihre Erfahrung ausspielten und einen deutlichen Sieg einfahren konnten. Zudem hat man im Renchtal Rückenwind durch die guten Leistungen der letzten Wochen. ,,Wir haben Blut geleckt und möchten uns weiter steigern”, sagt Kempf, der im Training unter der Woche auf die beruflich verhinderten Max Schmidt, Dominik Gross und Tomislav Barberic verzichten musste. Alle drei werden aber am Samstag zur Verfügung stehen. Wie es beim grippegeschwächten Régis Matzinger aussieht, muss sich zeigen.

,,Oberkirch ist körperlich die stärkste Mannschaft in der Liga und bringt die meiste Erfahrung mit aufs Spielfeld”, findet TuS-Coach Fabian Huck. Das musste der TuS bereits bei der 25:36-Hinrundenniederlage erfahren, als die junge Mannschaft schlichtweg überfordert war. Thema sei damals gewesen: Männer gegen Buben. ,,Dies will ich nach dem Spiel nicht wieder hören. Wir müssen uns anders präsentieren”, fordert Huck, der aber auch feststellen darf: ,,Wir haben aus Fehlern gelernt und uns gefestigt.” Alleine durch die Tatsache, dass man einen breiten Kader habe, spekuliert der Trainer darauf, lange mit dem TVO mithalten zu können.

Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Redaktion

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