Handball-Verbandsliga: Am Samstag empfangen die formstarken Renchtäler den TV Knielingen, der seinerseits zuletzt 16:0 Punkte einfahren konnte.
11:1 Punkte kann der TV Oberkirch aus den letzten sechs Partien in der Handball-Verbandsliga vorweisen. Noch beeindruckender ist nur die Bilanz von Tabellenführer TV Knielingen, der es seit Mitte November auf 16:0 Zähler bringt. Beide Teams treffen am Samstag (20 Uhr) in der Oberdorfhalle aufeinander.
TVO-Trainer Daniel Kempf freut sich auf das Kräftemessen mit dem Spitzenreiter und Topfavoriten auf die Meisterschaft. Nicht zuletzt, weil sich sein Team mit nun 18:18 Punkten den größten Sorgen im Tabellenkeller vorerst entledigt hat und mit breiter Brust antreten kann. „Wir können das Spiel genießen und schauen, was möglich ist. Diese Ausgangslage ist natürlich sehr angenehm“, sagt der frühere Bundesligaspieler, der am letzten Sonntag mit seinem Team den höchsten Saisonsieg feiern konnte.
Beim 34:21 bei der SG Köndringen/Teningen II feierte Kreisläufer Yannick Ludwig sein langersehntes Comeback nach Schulterverletzung. „Er hat spielerische Klasse, körperliche Präsenz und viel Routine. Das bringt uns enorm weiter“, erklärt Kempf, der dadurch auch defensiv im Innenblock mehr Möglichkeiten hat und Spielern wie Tomislav Barberic oder Dominik Gross wichtige Verschaufpause geben kann. „Dadurch sind wir auch in der zweiten Spielhälfte noch frischer“, erklärt Kempf.
Eine Topleistung über 60 Minuten wird nötig sein, um den Gästen aus dem Karlsruher Nordwesten Paroli zu bieten, die mit 30:4 Punkten souverän die Tabelle anführen. Besonders die Brüder Patrick und Philipp Reither machen den Gegnern regelmäßig das Leben schwer. Allerdings präsentierte sich der damals noch personell geschwächte TVO im Hinspiel durchaus auf Augenhöhe und unterlag nur mit 29:32. „Der Gegner ist sicher gewarnt und wird uns nicht auf die leichte Schulter nehmen“, glaubt Kempf, der den gleichen Kader aufs Feld schicken kann wie am vergangenen Sonntag beim Sieg in Teningen.
Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Marcus Hug
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