Handball-Verbandsliga: Im Heimspiel gegen Schlusslicht SG Scutro will der TV Oberkirch am Donnerstag zum fünften Mal ungeschlagen bleiben.
Mit einer Energieleistung in der zweiten Hälfte rettete der TV Oberkirch zuletzt noch einen Punkt beim BSV Phönix Sinzheim und ist in der Handball-Verbandsliga nun seit vier Spielen in Folge ungeschlagen. Diese Serie soll ausgebaut werden, wenn es am Donnerstagabend (20 Uhr) in der heimischen Oberdorfhalle gegen den Tabellenletzten SG Scutro geht.
Trotz des deutlichen 34:24-Auswärtssiegs beim Hinspiel in Schuttern vor gut drei Monaten ist man beim TVO gut beraten, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Immerhin konnte Scutro am letzten Wochenende mit dem 30:26 gegen die SG ERA den zweiten Saisonsieg einzufahren. „Wir haben am Dienstag im Training ausführlich darüber gesprochen, dass es in dieser Liga keine leichten Gegner gibt. So ein Sieg gibt immer Selbstvertrauen. Deshalb wird Scutro alles versuchen um daran anzuknüpfen“, glaubt Oberkirchs Trainer Daniel Kempf, der keinen ähnlich schwachen Auftritt der Gäste erwartet wie vor knapp zwei Wochen in Knielingen, als die SG nur 13 Treffer erzielte.
Die wegen einer Fasnachtsveranstaltung in der Oberdorfhalle vorgezogene Partie bietet den Renchtälern die Möglichkeit, sich zumindet bis zum Wochenende vom neunten auf den sechsten Tabellenplatz zu verbessern. „Natürlich ist das ein Ansporn für uns“, sagt Kempf, „aber dafür müssen wir das Spiel mit vollem Fokus angehen und auch den ungewohnten Termin am Donnerstagabend annehmen. Normalerweise ist das unser Trainingstag.“
Personell sieht es gut aus bei den Oberkirchern, die mit dem gleichen Kader auflaufen können wie in den letzten Wochen. Für Kreisläufer Yannick Ludwig dürfte nach seiner langwierigen Verletzung ein Einsatz allerdings noch zu früh kommen.
SG-Trainer Marco Reith sieht die Favoritenrolle logischerweise klar beim Gegner und sagt: „Sie stellen eine stabile 6:0-Abwehr, die es nach Möglichkeit in Bewegung zu bringen gilt. Zudem dürfen wir ihnen nicht zu leichte leichte Momente aus der ersten und zweiten Phase heraus gönnen.“
Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Marcus Hug
Link: https://bo.de/