Handball-Verbandsliga: Nach drei Heimsiegen in Folge geht es nach Sinzheim.
Die Lage beim Handball-Verbandsligisten TV Oberkirch hat sich deutlich entspannt. Zum einen, weil man aus drei Heimspielen in Folge die optimale Ausbeute von sechs Punkten einfahren konnte. Zum anderen aufgrund der deutlich entspannteren Personalsituation. Nun muss Trainer Daniel Kempf mit seinem Team zum ersten Mal seit Anfang Dezember wieder auswärts ran, wenn es am Sonntag (17 Uhr) zum BSV Phönix Sinzheim geht.
In der Tabelle könnte es nicht enger zugehen, denn zwischen dem TSV Alemannia Freiburg-Zähringen auf Platz sechs und der SG Köndringen/Teningen auf Rang 13 liegen gerade einmal zwei Punkte. Mittendrin befinden sich auch Sinzheim (13:15) und Oberkirch (13:17). Der BSV trennte sich vor gut einer Woche von Trainer Dragi Paunovic und feierte danach unter dem Duo Felix Vogel und Benjamin Hofmann einen deutlichen 33:21-Sieg in Ringsheim bei der SG ERA. „Natürlich verändert das etwas beim Gegner“, sagt Kempf, „aber wir sind weiter gut beraten, wenn wir auf uns schauen.“ Dabei gilt es, die Renchnung aus dem Hinspiel zu begleichen, als die Oberkircher nach einer schwachen Leistung mit 28:29 unterlagen.
Viel besser präsentierte sich der TVO vor Wochenfrist beim 34:32 im Derby gegen den TuS Helmlingen. Nicht zuletzt, weil die Routiniers Tomislav Barberic, Timo Roll und Jan Ücker ihr Comeback feierten und dem Trainer deutlich mehr Flexibilität gaben. „Das ist ein kleines bisschen auch Fluch und Segen. Natürlich haben wir wieder mehr Möglichkeiten, aber es fehlt auch die Routine. Das muss sich erst wieder einspielen. Außerdem wollen wir unseren Weg nicht verlassen und den jungen Spielern weiter ihre Einsatzzeiten geben“, sieht sich Kempf in einem kleinen Dilemma, wobei die positiven Aspekte deutlich überwiegen: „Natürlich ist die Stimmung besser, wenn man dreimal gewonnen hat. Das wollen wir aufrechterhalten.“
In Sinzheim steht dem Coach der gleiche Kader zur Verfügung wie am letzten Wochenende. Ob es für Yannick Ludwig wieder zu Einsatzminuten nach seiner Verletzungspause reicht, ist nooch offen.
Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Marcus Hug
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