TVO

TV Oberkirch darf nicht locker lassen

Handball-Verbandsliga: Nach fünf Spielen ohne Niederlage reisen die Renchtäler am Sonntag selbstbewusst zum Spiel bei der SG Köndringen/Teningen II, die zuletzt zwei Punkte aberkannt bekommen hat.

Mit 9:1 Punkten aus den letzten fünf Spielen ist der TV Oberkirch die Mannschaft der Stunde in der Handball-Verbandsliga. Ob die kurze Fasnachtspause die Renchtäler aus dem Tritt gebracht hat wird sich am Sonntag zeigen, wenn der TVO um 17 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle bei der SG Köndringen/Teningen II antritt.

„Die Fasend ist nicht der beste Freund eines Trainers“, berichtet Oberkirchs Coach Daniel Kempf aus seiner langjährigen Erfahrung. Doch diesmal scheinen negative Auswirkungen auszubleiben, denn fast alle Spieler meldeten sich gesund und munter zurück im Training. Gute Voraussetzungen also, um mit einem weiteren Erfolg das Punktekonto von 16:18 wieder auszugleichen. „Wir können mit Selbstvertrauen in die Partie gehen. Das sollten wir annehmen und genießen. Dann fällt das eine oder andere leichter“, appelliert Kempf an seine Mannschaft, die sich zuletzt am 5. Februar mit 34:29 gegen den Tabellenletzten SG Scutro durchgesetzt hatte.

Nun geht die Reise zum Vorletzten nach Teningen. Die Drittliga-Reserve hat nur 9:23 Zähler auf dem Konto und steckt damit mitten im Abstiegskampf. Bitter waren vor allem die aberkannten Punkte vom 33:28-Sieg in Rintheim am 25. Januar wegen des Einsatzes des nicht spielberechtigten Ex-Schutterwälders Emanuel Bello, der in dieser Partie elf Tore erzielt hatte.

Kempf erwart trotzdem eine anspruchsvolle Aufgabe für seine Mannschaft. „Am Sonntagnachmittag in Teningen ist für keine Auswärtsmannschaft leicht. Das ist eine Situation, die man annehmen muss“, sagt er. Zudem sei Köndringen/Tenningen II auch ohne Bello sehr gefährlich. „Das ist eine talentierte Truppe mit jungen Spielern, die nach höherem streben und deshalb alles reinwerfen werden“, ist Kempf überzeugt.

Von Vorteil ist, dass der TVO-Coach personell fast wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Vor allem die Rückkehr der Routiniers Tomislav Barberic und Timo Roll hat sein Team sichtlich belebt. Auch Kreisläufer Yannick Ludwig ist inzwischen wieder regelmäßig im Training. „Er wird mitfahren. Ob es dann für einen Einsatz reicht, werden wir sehen“, sagt Kempf. Davon unabhängig erhofft er sich eine ähnlich konzentrierte Vorstellung wie in den letzten Wochen, um die nächsten beiden Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen zu können.

Quelle: Mittelbadische Presse, Autor: Marcus Hug

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